Finanzielle Unterstützung für Betroffene

Gemeinsam mit einer österreichischen Stiftung hat die Volkshilfe den Demenzhilfe Fonds ins Leben gerufen. Seit März 2012 können Demenzerkrankte und/oder deren Angehörige um eine einmalige finanzielle Unterstützung ansuchen.

Finanziell benachteiligte Menschen können sich oft notwendige Unterstützungen und Beratung nicht leisten. In solchen Fällen unterstützt die Volkshilfe die Betroffenen durch unbürokratische Hilfe. Mit dieser Unterstützung können beispielsweise Betreuungsstunden oder Pflegebedarfsmittel finanziert werden.

Hier die wichtigsten Fragen und Antwort zum Fonds Demenzhilfe Österreich:  

Wer kann um finanzielle Unterstützung durch den Demenzhilfe Fonds ansuchen?

Eine finanzielle Unterstützung steht Menschen zu, die an Demenz erkrankt sind. Das Ansuchen kann von der/dem Betroffenen selbst, pflegenden Angehörigen, Familienmitgliedern oder anderen UnterstützerInnen gestellt werden.

Wie oft wird eine finanzielle Unterstützung gewährt?

Die Unterstützung kann einmal im Jahr ausbezahlt werden. Sie können also jährlich erneut einen Antrag auf Unterstützung aus dem Demenzhilfe Fonds stellen.

Wie wird die Höhe der finanziellen Unterstützung errechnet?

Die Vergabe ist von verschiedenen Kriterien wie beispielsweise dem Krankheitsbild und dem Einkommens- und Ausgabenverhältnis abhängig.

Wie kann man um eine finanzielle Unterstützung durch den Demenzhilfe Fonds ansuchen?

Am besten nehmen Sie mit einer Volkhilfe Sozialberatungsstelle in Ihrer Nähe direkt Kontakt auf. Nehmen Sie bitte alle benötigen Unterlagen (siehe unten) mit. Vor Ort können Sie gemeinsam mit einem/einer Volkshilfe MitarbeiterIn Ihren Antrag stellen.

Es besteht aber auch die Möglichkeit, das Formular online downzuloaden, auszufüllen und mit allen benötigten Unterlagen an die Volkshilfe (Adresse: Auerspergstraße 4, 1010 Wien) zu übermitteln.

Wo finde ich eine Volkshilfe Einrichtung in meiner Nähe?

Betroffene aus Wien wenden sich bitte an die Volkshilfe Bundesgeschäftsstelle wenden (Kontakt). Betroffene aus den übrigen Bundesländern bitten wir, Ihre Anfragen an die jeweilige Landesorganisationen zu richten.

Wo bekomme ich das Formular?

Das Formular können Sie kostenlos hier downloaden.

Welche Dokumente müssen beigelegt werden?

Für den Antrag müssen ein Arztbrief (Bestätigung der Erkrankung Demenz), Einkommensnachweise aller im Haus lebender Personen und Ausgabennachweise über demenzsprezifische Ausgaben (Kontoauszüge, Rechnungen) in Kopie beigelegt werden. Falls ein Dokument fehlt, wird Kontakt aufgenommen – bitte geben Sie immer Ihre Kontaktdaten an!

An wen muss ich meine Dokumente übermitteln?

Das Formular müssen Sie vollständig ausgefüllt inklusive aller Beilagen per E-Mail an demenzhilfe@volkshilfe.at oder per Post an die Volkshilfe Bundesgeschäftsstelle, Auerspergstraße 4, 1010 Wien übermittelt.

Wer überwacht den Vergabeprozess?

Ein eigens geschaffenes Gremium sowie ein/e externe/r WirtschaftsprüferIn überwachen den Vergabeprozess. Die Vergaberichtlinien finden Sie hier.

An wen kann ich mich bei Fragen wenden?

Bei Fragen können Sie sich an die Bundesgeschäftstelle oder die  Landesorganisation in Ihrem Bundesland wenden.

Ein Anruf genügt!

Volkshilfe Burgenland
+43 2682 61569
center@volkshilfe-bgld.at

Volkshilfe Kärnten
+43 63 32495
vh@vhktn.at

Volkshilfe Niederösterreich
+43 676 86 76
www.noe-volkshilfe.at


Volkshilfe Oberösterreich
+43 732 34 05 0
lgst@volkshilfe-ooe.at


Volkshilfe Salzburg
+43 662 42 39 39
office@volkshilfe-salzburg.at


Volkshilfe Steiermark
+43 316 8960
office@stmk.volkshilfe.at


Volkshilfe Tirol
+43 512 58 74 75
tiroler@volkshilfe.net


Volkshilfe Vorarlberg
+43 5574 48 853
volkshilfe-vlbg@aon.at


Volkshilfe Wien
+43 1 360 64 0
sekretariat@volkshilfe-wien.at

VOLKSHILFE Österreich | Auerspergstraße 4, 1010 Wien | MAIL demenzhilfe [at] volkshilfe [dot] at | TEL +43 1 4026209 | drucken

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