Aktiv dank finanzieller Hilfe

 

Finanzielle Hilfe für an Demenz erkrankte Menschen

Was ist der Fonds Demenzhilfe Österreich?
Der Fonds Demenzhilfe Österreich ist eine Initiative der Volkshilfe Österreich, die 2012 erstmals ins Leben
gerufen wurde. Ziel ist es, die Situation von armutsgefährdeten, demenzerkrankten Personen und pflegenden
Angehörigen durch finanzielle Einzelunterstützung zu verbessern.

Wer kann um finanzielle Unterstützung durch den Fonds Demenzhilfe Österreich ansuchen?
Um finanzielle Unterstützung können armutsgefährdete Menschen ansuchen, die an Demenz erkrankt sind. Das
Ansuchen kann von dem/der Betroffenen selbst, pflegenden Angehörigen oder Familienmitgliedern gestellt werden. 

Wie oft wird eine finanzielle Unterstützung gewährt?
Einmal pro Jahr kann um Unterstützung angesucht und diese auch ausbezahlt werden.

Wie wird die Höhe der finanziellen Unterstützung errechnet?
Die Vergabe der Fördermittel ist von verschiedenen Kriterien abhängig. Als Orientierungswert für die
Beurteilung einer Unterstützung aus dem Fonds Demenzhilfe Österreich dienen die offiziellen Angaben
zur Armutsgefährdungsschwelle (Statistik Austria, EU-SILC), die jährlich angepasst werden (= Einkommens -
situation). Außerdem dienen der Nachweis einer Demenz erkrankung und Auskünfte über Haushaltsausgaben
und Ausgaben aufgrund der Demenzerkrankung zur Beurteilung. Es werden maximal 1.000 Euro einmal pro
Jahr ausbezahlt.

Wie kann man um eine finanzielle Unterstützung ansuchen?
Hier finden Sie alle infos zur Antragstellung.

Welche Ausgaben finanziert der Fonds Demenzhilfe?
Der Fonds Demenzhilfe unterstützt zum Beispiel Ausgaben für Pflegedienstleistungen, Pflegehilfsmittel,
Tagesbetreuung oder Fahrtendienste. Eine genaue Beschreibung finden Sie auf Seite 9.

Wer überwacht den Vergabeprozess?
Ein eigens geschaffenes Gremium mit ExpertInnen sowie ein/e externe/r WirtschaftsprüferIn überwachen
den Vergabeprozess.

Wie wird der Fonds finanziert?
Der Fonds wird durch Stiftungsgelder und private SpenderInnen finanziert.

 

 

Foto © Matej Kastelic

 

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