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Lebensglueck für Betroffene

Lebensglück für Betroffene

"Die Angst und der Schrecken gehen weg, aber die Krankheit bleibt. Auch das habe ich in der Selbsthilfegruppe gelernt. Seitdem habe ich keine Angst mehr. Ich habe so viel Neues ausprobiert. Es macht Spaß. Ich bin jetzt viel verträglicher als früher”, lacht Beatrix Gulyn, die seit 14 Jahren ein aktives Leben mit der Diagnose Demenz führt.

Wenn Sie oder ein*e Angehörige*r mit Demenz diagnostiziert werden, lassen Sie sich nicht entmutigen. Auch nach der Diagnose Demenz ist ein gutes Leben möglich.

Besonders im frühen Stadium können Sie vieles tun, um weiter ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Achten Sie weiterhin auf Ihre Gesundheit, betreiben Sie Sport, essen Sie gesund. Genießen Sie Ihre Hobbies weiter und strukturieren Sie Ihren Alltag, um sich besser orientieren zu können. Wenn Sie Schwierigkeiten mit bestimmten Dingen bekommen, vertrauen Sie sich Ihrem Umfeld an. Kleine Veränderungen haben oft große Wirkung.

 

Foto © adobe.stock.com/Berchtesgaden

Als Betroffene wollen wir...

  1. Wir wollen, dass man uns auf Augenhöhe begegnet, wie anderen Menschen, die eine Erkrankung haben.
  2. Wir wollen gehört und einbezogen werden, wenn Entscheidungen getroffen werden.
  3. Wir wollen wir selbst sein können und unsere Persönlichkeit entfalten können.
  4. Wir wollen leichten Zugang zu leistbarer Hilfe.

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