Lebensglück für Betroffene

"Die Angst und der Schrecken gehen weg, aber die Krankheit bleibt. Auch das habe ich in der Selbsthilfegruppe gelernt. Seit dem habe ich keine Angst mehr. Ich habe so viel Neues ausprobiert. Es macht Spaß. Ich bin jetzt viel verträglicher als früher”, lacht Beatrix Gulyn, die seit 14 Jahren ein aktives Leben mit der Diagnose Demenz führt.

Wenn Sie die Diagnose haben, lassen Sie sich nicht entmutigen. Nach neuesten Erkenntnissen geht man davon aus, dass vom ersten Erkennen der eigenen Vergesslichkeit bis zum Übergang in ein Stadium, wo man wirklich eingeschränkt ist, durchschnittlich 15 Jahre vergehen. 

Beosonders im frühen Stadium können Sie vieles tun, um weiter ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Achten Sie weiterhin auf Ihre Gesundheit, betreiben Sie Sport, essen Sie gesund. Genießen Sie Ihre Hobbies weiter und strukturieren Sie Ihren Alltag, um sich besser orientieren zu können. Wenn Sie Schwierigkeiten mit bestimmten Dingen bekommen, vertrauen Sie sich Ihrem Umfeld an. Kleine Veränderungen, haben oft große Wirkung.

Reden Sie auch mit Menschen, die genau wissen, wie es Ihnen geht. Peer to Peer-Beratung gibt es kostenlos. Selbsthilfegruppen stärken den Glauben an sich selbst und haben Antworten auf die vielen neuen Fragen, die im Alltag auftauchen.

Probieren Sie auch neue Dinge aus und vertrauen Sie einer, die es wissen muss, Helga Rohra, Demenz-Aktivistin: "Demenz ist nie das Ende, sie ist immer der Anfang eines ganz anderen Lebens, das trotz der Erkrankung erfüllt sein kann."

Als Betroffene wollen wir...

  1. Wir wollen, dass man uns auf Augenhöhe begegnet, wie anderen Menschen, die eine Erkrankung haben.
  2. Wir wollen gehört und einbezogen werden, wenn Entscheidungen getroffen werden.
  3. Wir wollen wir selbst sein können und unsere Persönlichkeit entfalten können.
  4. Wir wollen leichten Zugang zu leistbarer Hilfe.

Was verändert sich?

Mehr erfahren

Aktiv bleiben

Mehr erfahren

Berufstätigkeit

Mehr erfahren

Autofahren & Demenz

Mehr erfahren