Bundesländer

Was verändert sich?

Demenz ist eine Krankheit bei der sich vieles verändert.

Die Diagnose Demenz ist für jeden Menschen erst einmal ein Schock. Die meisten haben Angst, dass Familie, Freunde oder Bekannte die Erkrankung bemerken. Sie ziehen sich deshalb zurück und verheimlichen die Krankheit. Doch je mehr Menschen im nahen Umfeld Bescheid wissen, desto einfacher werden vielen Dinge fallen.

Wie geht es weiter?

Bei jedem Menschen entwickelt sich die Krankheit anders. Lassen Sie sich daher nicht beunruhigen, sondern suchen Sie das Gespräch mit einer ÄrztIn Ihres Vertrauens. Gerade im frühen Stadium kann man mit der richtigen Behandlung die Lebensqualität erhalten und verbessern.

Sie können einiges tun, um weiter selbstbestimmt zu leben. Treiben Sie Sport und achten Sie auf gesunde Ernährung. Verfolgen Sie auch weiterhin Ihre Hobbies und strukturieren Sie Ihren Alltag, um sich bessere orientieren zu können. Wichtig ist, sich auf die geänderte Lebenssituation einzustellen. 

Nicht scheuen, Fragen zu stellen

Besonders wichtig ist es, andere Personen ins Vertrauen zu ziehen. Haben Sie keine Angst und nehmen Sie sich die Zeit, um sich folgende Fragen zu stellen:

  • Wem soll ich von meiner Krankheit erzählen?
  • Wie bereite ich andere auf meine Krankheit vor?
  • Werde ich finanziell unterstützt, z.B. bei Therapien oder Medikamenten?
  • Brauche ich Hilfe bei Bankgeschäften, oder in rechtlichen Fragen? Wenn ja, von wem?

Wenn man mehr Hilfe braucht

Zu Beginn der Krankheit sind die meisten Menschen in der Lage, Dinge selbstständig zu erledigen. Wenn Sie irgendwann mehr Hilfe brauchen, zögern Sie nicht, auch über Ihre Bedürnisse und Gefühle zu sprechen. Betreung und Pflege sind mehr als körperliche Hilfe. Klären Sie mit Ihren Angehörigen, wie der Alltag gestaltet werden soll und ob Sie sich professionelle Unterstützung ins Haus holen wollen.